„Digital Jetzt“

Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). 
Die Chancen des digitalen Wandels nutzen

„Digital Jetzt“-Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Max. 50.000 Euro Förderung für Einzelmaßnahmen und bis zu 100.000 € Förderung für jedes Unternehmen in einem Verbundantrag (Wertschöpfungskette) sind dabei möglich.

Das Programm richtet sich an mittelständische Unternehmen bis 499 Beschäftigte sowie an Handwerksbetriebe und Angehörige der freien Berufe mit mindestens 3 Beschäftigten.

Alle Informationen haben wir für Sie in unserem Online-Seminar zusammengefasst

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„Digital Jetzt“ – In drei einfachen Schritten zum Erfolg

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Ihre digitale Zukunft.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Weitere Informationen zum Programm „Digital Jetzt“:

Das Antragsverfahren erklärt

Teil 1:

Nehmen Sie am Losverfahren teil. Dafür reicht eine einfache Registrierung über das offizielle Förderportal https://www.digitaljetzt-portal.de/.

Teil 2:

Wird Ihr Unternehmen im Losverfahren ausgewählt, dann stellen Sie den offiziellen Antrag. Dieser wird in der Regel rund 30 bis 40 Seiten umfassen. Gehen Sie dabei sicher, dass Sie die Ziele des Programmes umfassend berücksichtigen. Dabei sollten Sie aufbauend auf dem aktuellen Stand ihrer „Digitalisierungsreife“ die Notwendigkeit und die Effekte aus der geplanten Maßnahme stringent ableiten. Bedenken Sie auch, dass die Kalkulation der Investition bereits an dieser Stelle korrekt ermittelt ist und Vergleichsangebote vorliegen.

Es ist ratsam, bereits im Vorfeld der Antragsstellung diese Arbeiten zu erledigen, da es sonst zu massiven Verzögerungen durch Nachforderungen seitens des DLR kommen kann.

Teil 3:

Starten Sie mit dem Vorhaben – präziser mit der Beauftragung Dritter oder dem Kauf von Hard- und Software erst mit Erhalt des Zuwendungsbescheides. Beachten Sie dabei, dass im Zuwendungsbescheid der „Laufzeitbeginn“ erst zu einem späteren Zeitpunkt ausgewiesen sein kann.

In solchen Fällen darf zwar bestellt werden, – aber vor dem Laufzeitbeginn nicht geliefert bzw. geleistet werden. Sicherheitshalber sollten Sie ihre Lieferanten und Dienstleister darauf aufmerksam machen.

„Digital Jetzt“ – was können Sie tun, um die Bewilligungszeit zu reduzieren

Damit ihr Antrag zügig bearbeitet werden kann, sollten Sie die wichtigsten Voraussetzungen bereits im Vorfeld erledigt haben. Dazu gehört in erster Linie:

  • Die korrekte Berechnung / Feststellung ihrer Unternehmens-Parameter, wie Anzahl der Vollzeitäquivalente, Betriebsgröße, Umsatz, Beteiligungsverhältnisse etc.
  • Die Auflistung von bereits erhaltenen Zuschüssen aus anderen De-minimis-Beihilfen. Dazu zählen auch evtl. Kredite der KfW oder Landesbanken.
  • Ein detaillierter und logischer Digitalisierungsplan, der optimalerweise auf ihre aktuelle Digitalisierungsreife basiert.
  • Eine vergleichende Aufstellung der Anbieter von Leistungen zur Darstellung der Kostentransparenz.
  • Informationen zum Eigenanteil sowie evtl. Nutzung von Kredit- und Beteiligungsprogrammen.

Die Vorschau des Antrages selbst können Sie als pdf zur Ansicht hier herunterladen.

Lohnt sich für die „Digital Jetzt“ Antragsstellung externe Hilfe?

Auf den offiziellen Internetseiten des BMWI wird auf das Programm „go-digital“ verwiesen. Dieses Bundesprogramm berücksichtigt auch die Beratungsaufwände zur Feststellung des Digitalisierungsgrades und zur Ausarbeitung einer Digitalisierungsstrategie.

Nach unserer Erfahrung ist das Programm sehr hilfreich, aber verzögert die Antragstellung um mehrere Wochen, wenn nicht Monate.

Wir präferieren in diesem Zusammenhang eher das Programm uwM oder alternativ die BAFA-Unternehmensberatung. Zwar dürfen in diesen Programmen keine direkten und unmittelbaren Beratungsleistungen erfolgen, die mit der konkreten Antragsstellung für „Digital Jetzt“ in Verbindung stehen. Doch können Aufgaben wir die Feststellung der Digitalisierungsreife und die Ausarbeitung einer Digitalisierungsstrategie mit konkreten Handlungsempfehlungen zu Umsetzung Inhalte des Beratungsauftrages sein.

Konkret; Die Antragstellung von „Digital Jetzt“ selbst kann nicht über diese Beratung erfolgen, – allerdings die wichtigsten Bausteine zur Antragsstellung im Vorfeld bearbeitet werden. Für kleine Unternehmen bis 10 Beschäftigte fördert bspw. „uwM“ die Beratungskosten mit 800€ pro Tag (80 % Förderquote). Für Unternehmen bis 249 Beschäftigte immerhin mit 500 € pro Beratertag (50 % Förderquote). Für Unternehmen in NRW gibt es alternativ das Programm „Potenzialberatung“ Der Vorteil hier; auch Unternehmen mit bis zu 499 Beschäftigten können bis zu 500 € Zuschuss zum Beratertag erhalten.

„Digital Jetzt“ – Mit uns schneller die staatliche Zuschüsse sichern

Ihr Losglück bei „Digital Jetzt“ können auch wir leider nicht beeinflussen.

Allerdings können wir Sie optimal auf das eigentliche Antragsverfahren vorbereiten und dafür sorgen, dass ihre Chancen auf eine schnelle und vor allem erfolgreiche Prüfung ihres Antrags massiv gesteigert werden.

Denn über 25 Jahre Erfahrungen in der forschungsnahen Beratung und einer Vielzahl von Verbundforschungsprojekten, die auch durch den Projektträger DLR koordiniert wurden, sind ein Beleg für unsere Expertise in der Beantragung und Abwicklung von öffentlichen Förderprogrammen mit innovativem Charakter.

Wir verstehen es, die vom BMWI und DLR verfolgten übergeordneten technologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ziele des (Rahmen-)Programmes so zu übersetzten, dass ihre betrieblichen Ziele sich optimal darin wiederfinden. So fällt es den Endscheidern ihres Antrages sehr viel leichter, genau zu verstehen, warum ihre Digitalisierungsstrategie die staatliche Förderung und Zuschüsse verdienen.

Denn es geht nicht darum, dass mit diesem Programm eine einfache Website oder ein rudimentärer Webshop finanziert wird. Solche Lösungen gehören heute zum Standard und – ehrlich gesagt, – wenn Sie als Unternehmen diesen Trend verschlafen haben, dann ist es ihre unternehmerische Entscheidung gewesen. Nun, – nach vielen anderen, die dafür ihre Eigenmittel investiert haben, wäre das mit Sicherheit wettbewerbsverzerrend und damit nicht förderfähig.

Betten Sie allerdings ihren zukünftigen Webshop oder auch ihre intelligente Website in ein zukunftweisendes „digitales Geschäftsmodell“ ein, dann wiederum haben Sie die staatlichen Zuschüsse auf alle Fälle verdient.

Also Sie entscheiden:

Gehen Sie das Risiko ein und investieren Tage oder Wochen ihrer Zeit für ein Konzept, was bereits an den formalen Kriterien scheitert. Oder die projektspezifischen Programmziele nicht ausreichend berücksichtigt.

Vielleicht erhalten Sie die Förderzusage aber verschenken dennoch viel Geld, da Sie verpasst haben bestimmte Ausgaben so zu beschreiben, dass sie zuschussfähig sind. Das wäre doch mehr als ärgerlich – viel Zeit und Mühe zu investieren und trotzdem aufgrund vermeidbarer Fehler aus Unkenntnis Geld verschenken.

Oder:

Sie nutzen unsere Expertise und investieren in ihre Sicherheit. Dabei nutzen Sie unser Angebot einer Beratung nach uwM. Je nach Größe des Unternehmens erhalten Sie hier einen Zuschuss von 80% zu unseren Beratungskosten.

Die Zuschusshelden sind eine Marke der H-Faktor GmbH – Ihr Partner von Antragsstellung über Realisierung bis hin zur formalen Abwicklung

Die H-Faktor GmbH ist eine auf Fragen der Digitalisierung spezialisierte, forschungsnahe Beratungsgesellschaft. Unsere Erfahrung in Forschung und Beratung prädestiniert uns als Ihr Partner für öffentliche Zuschussprojekte.

Denn oftmals sind es eben die formalen bürokratischen Hürden und die berechtigten Sorgen bezüglich komplexer Abrechnungsverfahren, die Unternehmen von öffentlichen Zuschussprojekten abschreckt.

Unser umfangreiches Wissen über die europäische und nationale Förderlandschaft sind zudem Ihr Garant, das Optimum an Zuschüssen für Ihr Unternehmen zu sichern. So können Sie sich auf das konzentrieren, was für Ihr Unternehmen das Wichtigste ist und verplempern keine Ressourcen in die Suche, Beantragung und Abwicklung.

Fragen und Antworten zum Förderprogramm „Digital Jetzt“

Wer ist für Digital Jetzt antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind Mittelständische Unternehmen aus allen Branchen mit 3 bis 499 Beschäftigten

Auch freie Berufe

Wie hoch ist die Förderquote?

Gefördert werden Einzelvorhaben mit maximal 50.000 € und Verbundprojekte mit bis zu 100.000 € (je Unternehmen)

Die Förderquote ist abhängig von der Unternehmensgröße

Mitarbeiterzahl

bis 30.06.21

ab 01.07.21

Bis 50 Beschäftigte

50 %

40 %

Bis 250 Beschäftigte

45 %

35 %

Bis 499 Beschäftigte

40 %

30 %

Wie sind die Bedingungen für eine erhöhte Förderquote?

Eine Erhöhung der Förderquote um bis zu 20 % ist möglich!

5 % IT-Sicherheit + 5 % für Verbund + 10 % Spez. Regionen = 20 %

Was wird mit Digital Jetzt gefördert?

Investitionen in digitale Technologien (Modul 1) und Investitionen in die Qualifizierung der Mitarbeiter (Modul 2)

Fördermodul 1: „Investition in digitale Technologien“

Dieses Modul unterstützt Investitionen in Soft- und Hardware, insbesondere für die interne und externe Vernetzung des Unternehmens.

Gefördert werden Investitionen in digitale Technologien und damit verbundene Prozesse und Änderungen im Unternehmen. Diese Investitionen müssen vom Antragsteller konkret benannt werden. Hierzu gehören insbesondere Hard- und Software, welche die interne und externe Vernetzung der Unternehmen fördern, zum Beispiel unter folgenden Aspekten: Datengetriebene Geschäftsmodelle, Künstliche Intelligenz (KI), Cloud-Anwendungen, Big Data, Sensorik, 3D-Druck sowie IT-Sicherheit und Datenschutz.

Fördermodul 2: „Investition in die Qualifizierung der Mitarbeitenden“

Dieses Modul unterstützt Unternehmen dabei, Beschäftigte im Umgang mit digitalen Technologien weiterzubilden.

Gefördert werden Investitionen, die die Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens verbessern – insbesondere bei der Erarbeitung und Umsetzung einer digitalen Strategie im Unternehmen sowie bei IT-Sicherheit und Datenschutz, aber auch ganz grundsätzlich zu digitalem Arbeiten und den nötigen Basiskompetenzen. Das Qualitätsniveau der Weiterbildungsanbieter muss durch eine Zertifizierung nach ISO 9001 oder eine Akkreditierung nach AZAV belegt sein.

Wichtig: Unternehmen können in einem oder in beiden Modulen eine Förderung beantragen.

Welche Investitionen sind mit Digital Jetzt nicht förderfähig?

Standardhardware bzw. –software, die nicht direkt im Bezug zum Digitalisierungsvorhaben oder den Förderzielen stehen.

Ersatz- oder Routine-Investitionen, z.B. zusätzliche Computer für eine wachsende Mitarbeiterzahl oder Updates von Software ohne grundlegende neue Funktionen.

Erstmalige Grundausstattung mit Informations- und Kommunikationstechnologie.

Zusatzausgaben wie z.B. Personal-, Verwaltungs- und Reiseausgaben des antragstellenden Unternehmens.

Leistungen von Unternehmen, die mit dem antragstellenden Unternehmen verbunden sind – z.B. in einem Konzern der als Tochterunternehmen.

Einsatz von eigenen Entwicklungskapazitäten für Innovationen des antragstellenden Unternehmens.

Beratungsleistungen, insbesondere zur Erstellung des Digitalisierungsplans.

 

Welche Unternehmen können nicht gefördert werden?

Nicht antragsberechtigt / förderfähig sind unabhängig vom Investitionsbedarf u.a.:

Unternehmen mit öffentlicher Beteiligung;

Gemeinnützige Unternehmen;

Unternehmen des öffentlichen Rechts und Religionsgemeinschaften sowie deren Beteiligungen; Unternehmen in Gründung;

Vereine;

Stiftungen;

Insolvente Unternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten (VO (EU) Nr. 651/2014).

Wie lange läuft das Förderprogramm Digital Jetzt?

Das Programm läuft bis zum 31. Dezember 2023.